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Verleihung Digital- und Open-Source-Preis Thüringen 2022

Feuilleton

Am 25. Juni 2022 fand in Jena das Thüringer Digitalfestival statt. Thüringens Wirtschaftsminister, Wolfgang Tiefensee, gab dort die Gewinner des diesjährigen Digital- und Open-Source-Preises bekannt:

die Infralytica GmbH aus Weimar, das Institut für Regenerative Energietechnik aus Nordhausen und die E-TERRY UG aus Erfurt. Sie wurden ausgezeichnet für ihre verschiedenen Aktivitäten, digitale Lösungen (mit Computertechnik) für Thüringen zu schaffen.

 

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Vor fünf Jahren konnte der Freistaat Thüringen mit der „Strategie für die Digitale Gesellschaft“ den Weg in die digitale Zukunft (Einsatz von Computertechnik) von Thüringen einleiten. Den Weg dorthin zeigen viele kleine und mittlere Unternehmen auf. Jedes Jahr werden hier neue Projekte und spannende Ideen entwickelt. Der Digital- und Open-Source-Preis Thüringen (Open-Source heißt: offen für alle) wird verliehen, um Entwicklern mit ihren neuen Ideen (Innovationen) eine größere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu bieten.

Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft zur Verfügung gestellt. Die Digitalagentur Thüringen organisiert mit Unterstützung des ITnet Thüringen diese wichtige Auszeichnung im Rahmen der Digitalisierung in verschiedenen Bereichen.

 

Im ersten Bereich konnten sich die Bewerberinnen und Bewerber mit bereits geschaffenen „Digitaler Produkte und Services“ oder veränderten (innovativen) Geschäftsmodellen durchsetzen. Die Lösung der INFRALYTICA GmbH aus Weimar bewertet den Zustand von Bauwerken, ergänzt ihn digital und trägt so zur Erhaltung der Bauwerke bei.

 

 

Im Bereich „Open-Source-Lösungen“ bewarben sich Unternehmen, die offene Anwendungen und offene Software (kostenfreie Programme) entwickeln oder anpassen. Die Anwendungen sollten sich besonders durch einfache Bearbeitung von Daten und Verfahren abheben. Das Institut für Regenerative Energietechnik aus Nordhausen gewann die Kategorie zwei. Deren Modell für Thüringen macht Aussagen zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

 

Im dritten Bereich „Digitaler Wandel und Nachhaltigkeit“ konnte sich das Unternehmen E-TERRY UG aus Erfurt behaupten. Ressourceneffizienz (das Nötigste wird genutzt), Einbindung der Mitarbeiter sowie Regionalität wurden genutzt, um Mobilität (Beweglichkeit), Energiemanagement und Landwirtschaft im Rahmen der Digitalisierung zu verbessern. Ihr Roboter erweiterte die Landtechnik um die erste vollautomatisierte Trägerplattform auf dem Feld.

 

Das sechsköpfige Expertengremium, welches die Sieger auswählte, setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, der IT-Privatwirtschaft und weiteren außenstehenden Organisationen aus Hochschullandschaft und Forschung zusammen. Darunter waren der Staatssekretär, Carsten Feller, vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, die Vizepräsidentin der Fachhochschule Erfurt, Prof. Dr. Sabine Brunner sowie Susann Herold als stellvertretende Geschäftsführerin des ThEx Thüringen, Frank Karlitschek als Unternehmer, Berater und Open-Source-Pionier (Vorreiter), Prof. Dr. Andrej Werner vom Lehrstuhl E-Business und E-Commerce (Onlinehandel) von der Ernst-Abbe-Hochschule Jena und Christian Otto Grötsch als Unternehmer und E-Commerce-Wegbereiter.

 

© Fotos: Mario Hochhaus/Digitalagentur Thüringen (Preisträger fotos); die Rechte für alle anderen Abbildungen liegen bei den jeweiligen Firmen/Institutionen

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