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Schneller smart dank Networking

Digitale Gesellschaft

Von der Online-Terminvergabe bis zur virtuellen Bürgerbeteiligung: Die Digitalisierung hält auch in Thüringens Kommunen Einzug. Doch nicht alle Städte und Regionen sind gleich weit auf dem Weg zur Smart City bzw. Smart Region. Regelmäßige Treffen sollen den Kompetenzaufbau fördern, die Vernetzung vorantreiben und so Synergieeffekte erzielen.

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Die Vorteile des digitalen Wandels für Städte und Gemeinden liegen auf der Hand: eine effizientere Verwaltung, smartere Prozesse, zeitgemäßes Datenmanagement, ganzheitlichere Lösungen und vieles mehr. Darum unterstützt der Freistaat Thüringen die Kommunen dabei, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen – als Baustein einer integrierten, nachhaltigen und auf das Gemeinwohl ausgerichteten Stadt- und Regionalentwicklung. Hierfür entwickeln und realisieren bereits einige Thüringer Städte und Gemeinden Smart-City- bzw. Smart-Region-Strategien und erproben anhand innovativer Projekte, wie sich die Digitalisierung auf das Leben im städtischen und ländlichen Raum auswirkt. Von den dabei gewonnenen Erkenntnissen sollen nicht nur die Projektstädte und -gemeinden selbst profitieren, sondern auch alle anderen Kommunen in Thüringen, die ihnen folgen werden.

Illustration (bearb.): Nuthawut – stock.adobe.com

Auf den Weg, eine Smart City bzw. Smart Region zu werden, haben sich in Thüringen bislang u. a. die Städte Jena, Gera, Mühlhausen, Ilmenau, Erfurt, Dingelstädt, Weida, die Dorfregion Seltenrain und die Allianz Thüringer Becken gemacht. Doch so verschieden wie diese Kommunen sind auch die Mittel und Voraussetzungen, die sie mitbringen – Kenntnisse, Finanzen, Manpower etc. Entsprechend unterschiedlich sind die jeweiligen Erfahrungen und Entwicklungsstände.

Um das individuell gewonnene Wissen untereinander auszutauschen, erworbene Kompetenzen auch für die anderen Beteiligten nutzbar zu machen sowie die Kräfte der Thüringer Smart Cities und Regions für ausgewählte Aufgabenstellungen gezielt zu bündeln, setzen das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft (TMWWDG) und die Digitalagentur Thüringen auf regelmäßige Netzwerktreffen. Einmal im Quartal kommen alle relevanten Akteure zusammen: Neben den Vertretern der beteiligten Kommunen, des TMWWDG und der Digitalagentur sind stets auch Digitalisierungsexperten der Fachhochschule Erfurt und der Technischen Universität Ilmenau sowie Vertreter der Thüringer Staatskanzlei vor Ort. Gastgeberin ist jeweils eine der beteiligten Smart Cities und Regions; in der Vergangenheit waren dies Ilmenau, Erfurt (Bauhaus.MobilityLab), Gera und Mühlhausen.

Im Mittelpunkt der Netzwerktreffen stehen das gegenseitige Kennenlernen und die gezielte Vernetzung der Kommunen sowohl untereinander als auch mit den beteiligten Forschungseinrichtungen – eine einzigartige Gelegenheit, sich regelmäßig und strukturiert auszutauschen, Erfahrungen zu teilen sowie Wissen und Informationen weiterzugeben.
Für die Vertreter aus Ministerium, Staatskanzlei, Digitalagentur und den Forschungseinrichtungen bieten die Netzwerktreffen zudem eine exzellente Gelegenheit, konkrete Bedarfe der Thüringer Smart Cities und Regions zu identifizieren, um sie möglichst gezielt unterstützen zu können – sei es mit strategischer Beratung, konkretem Know-how oder der Vermittlung weiterführender Ansprechpartner.
Nicht zuletzt ermöglichen die Netzwerktreffen den Aufbau von strategischen oder operativen Partnerschaften unter den Kommunen, um so mit gebündelten Kräften und Kompetenzen den digitalen Wandel noch effizienter und zielgerichteter voranzutreiben.


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